OTZ+ Gespr├Ąch mit Jens-Uwe Penzel

24.01.23   

(OTZ+) Am 24. Januar steigen die Fußballer von Grün-Weiß Stadtroda wieder ins Training ein. Wie das anvisierte Ziel von Coach Jens-Uwe Penzel für die Rückrunde in der Landesklasse lautet, erfahren Sie hier...

Ohne Druck können die Fußballer des FSV Grün-Weiß Stadtroda am 24. Januar in die Winter-Vorbereitung starten. Bisher haben sich 19 Spieler für die erste Einheit eingetragen.

Mit dem Kampf um die Staffelmeisterschaft in der Landesklasse hat die Mannschaft von Trainer Jens-Uwe Penzel seit dem vierten Spieltag nichts mehr zu tun. Absteigen in die Kreisoberliga wird die Mannschaft auch nicht – trotz der mageren Ausbeute von 15 Punkten nach 13 Spielen. Der 5:2-Heimsieg nach 0:1-Pausen-Rückstand im letzten Spiel der Hinrunde gegen Weimar war der Lichtblick und Mutmacher. .„Wir wollen mehr Punkte holen als in der Hinrunde“, sagte Penzel über die Zielstellung für die kommenden fünf Monate.

Personell gab es in der Winterpause einige Veränderungen. Auf der Seite der Zugänge steht der Name Max Töpfer aus Steinach. Der Offensivmann zeigte in einigen Trainingseinheiten seine Fähigkeiten. Nicht mehr für die Grün-Weißen auflaufen werden Dominik Hoffesommer und Torwart Niklas Sander. Hoffesommer kam in den vergangenen drei Spielzeiten auf sechs Partien. Er wechselt zur SG Waibstadt (Kreisliga Sinsheim). Torwart Sander, jetzt beim Verbandsligisten Eintracht Eisenberg, war unter Trainer Penzel „eigentlich nie da. Er war immer verhindert. Er hatte mich vor dem Jahreswechsel in Kenntnis gesetzt, dass er wechseln möchte“, sagte der FSV-Trainer.

 
Zum Hoffnungsträger wird Simon Fuchs, der fast die gesamte Hinserie verletzungsbedingt ausfiel. „Fuchser hat schon die vergangenen Tage genutzt und für sich trainiert. Ich denke, dass er zum Start in Neustadt noch nicht bei 100 Prozent sein wird. Das ist aber nicht schlimm. Er bekommt die Zeit, die er braucht, um wieder zu seiner alten Stärke zu finden“, sagte Penzel.

Ein anderer Spieler ist fit, konnte aber durch seine Meister-Ausbildung, die noch bis August geht, am Wochenende nur unregelmäßig mitwirken: Die Rede ist von Pascal Wollnitzke. „Der Job geht vor – ganz klar. Es ist trotzdem schade, gerade wenn man den Jungen im Training sieht – und dann kann er am Sonnabend nur selten dabei sein. Wir befinden uns aber im Amateursport. Er wird in der nächsten Saison definitiv zu einem Leistungsträger in der Mannschaft werden.“

Penzel ist trotz der misslichen Situation zu Saisonbeginn, als ihm über Wochen eine komplette Mannschaft aufgrund von Urlaub, Krankheit und Verletzung nicht zur Verfügung stand, mit seiner Trainertätigkeit in Stadtroda zufrieden. „Am Ende muss aber der Vorstand darüber entscheiden, ob ich im Sommer weitermachen darf. Von mir aus steht nichts im Wege – ich will in Stadtroda bleiben“, sagte Jens-Uwe Penzel.