Rudi AhnertWas für den FC Carl Zeiss Jena die Ducke-Brüder waren, für einen HSV der Uwe Seeler, so steht der Name Rudi Ahnert unweigerlich für den Rodschen Fussball!!!

1926 begann Rudi Ahnert als Dreizehnjähriger bei der Nachwuchsmannschaft Fussball zu spielen. Mit 17 Jahren spielte er bereits in der 1.Mannschaft im Männerbereich und schoß in seinem ersten Spiel gleich zwei Tore. Damit hatte er einen großen Anteil am 4:2-Sieg über Langenberg.

Im Jahre 1935 wurde Rudi Ahnert Schriftführer unseres Vereins.

Während des zweiten Weltkrieges war Rudi Ahnert in Cospeda bei der Flakbatterie stationiert und spielte zu dieser Zeit für den VFB Jena.
Nach seiner Rückkehr aus der englischen Gefangenschaft 1947 heiratete er und mußte 1960 an seinem Knie operiert werden (Meniskus), dies bedeutete damals das Ende seiner erfolgreichen Karriere.

Er gab seinen Verein aber auf keinen Fall auf und wurde zusammen mit Lothar Lange "Mädchen für ALLES". Neben seinen vielen Vereinsarbeiten, war er auch Technischer Leiter und Trainer im Nachwuchsbereich, wo er die ganze Woche die Kinder betreute.
In seinen im höchsten Maßstab, also auf Bezirksebene, spielenden Nachwuchsmannschaften entwickelten sich die Talente wie Scheibe, Titzmann, Michel, Kirchner oder Säumel.

Mitte der 80er Jahre trat Rudi Ahnert dann altersbedingt aus dem Vereinsleben zurück.

1992 starb mit Rudi Ahnert ein großes Stück Rodscher Fußball, seit dem wird jedes Jahr in Gedenken an Rudi Ahnert ein traditionelles Nichtaktiventurnier veranstaltet und trägt den Namen "Rudi-Ahnert-Pokal"!!!