Historische Daten
1924
Ein gewisser Gustav Kochrich führte, als er nach dem 1.Weltkrieg aus der englischen Kriegsgefangenschaft nach Roda zurückkehrte, den ersten Spielbetrieb in der Stadt "Roda" ein. Damals wurde noch auf dem alten Sportplatz auf dem Baderberg gebolzt.
1928
In diesem Jahre wurde der Sport Klub Roda Sachen-Altenburg e.V. gegründet. Unter der Leitung des Möbelfabrikanten Artur Richter, der die Rodung des Waldes veranlasste, wurde der Sportplatz an der Geraer Straße erstmals erbaut. Die Namen der ersten Stadtrodaer Fußballmannschaft: Paul Reise, Alfred Berger Willy Hellfritzsch, Georg Schulze, Artur Richter, Emil Ferstenberger, Willy Reichhardt, Karl Rau, Otto Reise, Werner Rau, Emil Riegel, Erich Prüfer, Fritz Hansmann, Anton Keile, Bruno Radke
Später bildete sich eine zweite und dritte Mannschaft heraus und erstmals eine Jugend und Knabenmannschaft
1933
Die erste Mannschaft spielte in der zweiten Bezirksliga. Am 25.03.1933 wurde von der NSdAP eine Verfügung erlassen, die die Sportvereine und ihre Nebenorganisationen verbot
1936
Hob die NSdAP ihr Verbot wieder auf, die Sportbegeisterten Fußballer, Handballer und Turner gründeten am 01.10.1936 den Sport Club Stadtroda.
1945
Umbenennung des Vereins in SG Stadtroda
1946
Am 1.Mai 1946 wurde der Spielbetrieb erstmals offiziell nach dem 2. Weltkrieg aufgenommen, die erste Spielbegegnung in diesem Kreis war SG Stadtroda gegen SG "Ernst-Abbe" Jena (heute: FC Carl Zeiss Jena).
1947
Umbenennung in SG Olympia Stadtroda
1949
Umbenennung in Medizin Stadtroda
1958
Bezirkspokalsieger
1960
wird Lothar Lange für seine Verdienste die "Ehrennadel in GOLD" der BSG Medizin Stadtroda übergeben
1973
Aufstieg in die Bezirksliga
1983
In diesem Jahr kam es dann - was zu dieser Zeit üblich war - zu der Aufspaltung des Vereins. Er wurde gesplittet in Medizin Stadtroda und ZBSG (Zwischen-Betriebliche-Sport-Gemeinschaft) Bau Stadtroda. Der Grund dafür war, dass die Trägerschaft des Vereins an den VEB Baurep fiel.
1987
Wiederaufstieg in die Bezirksliga unter dem Trainer Dieter Schweighöfer
1990
Umbenennung in FSV Grün-Weiss-Stadtroda e.V., Erster Vereinsvorsitzender wird Rolf Wilfer, der als Vorsitzender und Nachwuchstrainer beim Vereinsaufbau mitwirkte.
1992
Wiederaufstieg in die Bezirksklasse mit dem Trainer Tom Eulenstein.

Rolf Wilfer entschließt sich, seine Kraft nur mehr in die Jugendarbeit einzubringen, Als neuer Vereinsvorsitzender wird Steffen Knoll gewählt.

So langsam wurde GWS über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Durch die Erweiterung der Kinder- und Jugenarbeit und die Aufnahme vieler neuer Sportler in den Verein, entwickelte sich Grün-Weiß zu einem der bedeutendensten Sportvereine im SHK.
Im Rahmen eines Wettbewerbs entstand das Vereinswappen.
Aus vielen Vorschlägen und Ideen wurde das aktuelle Vereinswappen ausgewählt. Entworfen hatte es der damals 15-jährige Dirk Michel.
1993
Nach langem Warten und immer größer werdenden Mitgliederzahlen - sowohl aktive als auch nichtaktive - wurde dann endlich der gute alte "Schlackeplatz" saniert.
Stadtroda bekam nun einen neuen roten Schotterplatz, der zwar nicht die Endlösung sein sollte, aber immerhin gerade war und ordentlich bespielbar. So bekam der Platz auch den Namen "Die rote Schlacke"
1995
Eröffnung des Neuen Sportlerheims, zuvor hausten alle in einer Baracke und in Containern.
2000
war es dann endlich soweit: Nach dutzenden Anträgen und ewigem "Betteln" bekam Stadtroda ein "Stadion". Es wurde ein herrlicher Rasenplatz mit 400m Laufbahn, ein Kunstrasenplatz und ein Mehrzweckplatz errichtet.
Die Einweihung des Stadions wurde zugleich zur Taufe. Der alte "Sportplatz am Wald" wurde zum "Roda-Stadion".

Durch die Möglichkeiten dieses Stadions wurde nun erstmals eine Leichtathletikabteilung in unserem Verein gegründet.

Natürlich wollen wir nicht verleugnen, daß in diesem Jahr auch aus sportlicher Sicht "Großes" vollbracht wurde. Erstmals in der Vereinsgeschichte holte Stadtroda, unter der sportlichen Leitung von Harro Günther und Jörg Neukirch mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Kreispokals im Jena-Saale-Holzland das "Double".
2003
Ostthüringer Hallenmeister

wurde ein U19 Länderspiel,im Roda-Stadion ausgetragen, Finnland-Nordirland (1:1)
2005
Dr.Theo Zwanziger, Vereinsmitglied seit 1992 und Geschäftsführender DFB Präsident, wird erstes Ehrenmitglied beim FSV Grün-Weiss Stadtroda.
2006
Die erste Mannschaft wechselt zur Spielzeit 2006/2007 von der Bezirksliga Staffel 4 in die Bezirksliga Staffel 3
2007
Ostthüringer Hallenmeister
2009
Aufstieg in die Landesklasse-Ost mit dem Trainer Uwe Michel
2011
Der langjährige Fußballprofi Christian Reimann (u.a. Sachsen Leipzig, 1. FC Magdeburg, FC Carl Zeiss Jena) kehrt zu seinem Heimatverein den FSV Grün-Weiß Stadtroda zurück
2012
Aufstieg in die Thüringenliga mit dem Trainer Jens-Uwe Penzel